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06.07.2017

Jahresbericht der Hochschule fällt positiv aus

 


​Rektorat, Gleichstellungsbeauftragte und der stellvertretende Hochschulratsvorsitzende bei der Präsentation des Jahresberichts

Albstadt/Sigmaringen. Am Dienstag hat Rektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer in einer gemeinsamen Sitzung von Senat und Hochschulrat den Jahresbericht der Hochschule der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit im Schnitt 3.477 Studierenden konnte die Hochschule ihre Studierendenzahlen im Studienjahr 2016/17 um fast zwei Prozent steigern und so ihr Wachstum ausbauen. Gründe hierfür sieht das Rektorat in einer hohen Dynamik und vielen Ideen zur Erweiterung der Lehr- und Forschungsangebote.

81 Professoren, 184 Mitarbeiter und 190 Lehrbeauftragte sorgen im laufenden Studienjahr für die Umsetzung von Lehre, Forschung und Organisation. Das Lehrangebot wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und umfasst aktuell 23 Studiengänge. Rektorin Ingeborg Mühldorfer bedankte sich bei allen, die „diese Dynamik“ ermöglicht hätten. „Das bedeutete Ideen zu haben“, so die Rektorin. Die Aufgabe des Rektorats bestehe vor allem darin, „diese Ideen zuzulassen“.
 
Die Gesamtauslastung der Hochschule blieb mit 114 Prozent unverändert hoch. Und das, obwohl ein Rückgang in den Bewerbungen zu beobachten sei. „Hier schlägt die demografische Entwicklung zu“, erklärte Mühldorfer. Dafür sei es gelungen, die Annahmequote zu steigern. Durch profilierte Studiengänge und ein verstärktes Marketing will die Hochschule auch weiter auf sich aufmerksam machen. Bereits im vergangenen Wintersemester ist der Bachelorstudiengang Energiewirtschaft und Management ins Leben gerufen worden und in Vollbelegung gestartet. Im kommenden Wintersemester kommt in Sigmaringen mit Bioanalytik ein weiterer Studiengang hinzu. In Albstadt hat man zum vergangenen Wintersemester die fakultätsübergreifende Studiengangsvertiefung „Kompetenzzentrum Master Industrie 4.0“ in allen Masterangeboten etabliert. Strategisch wichtig sei auch die Flexibilisierung von Studiengängen. Dadurch werde ein Studium in individueller Teilzeit ermöglicht. Zeitgleich mit dem Lehrangebot wurden die Personalstellen ausgebaut. Neben zusätzlichen Mitarbeitern wurden im Studienjahr 16/17 vier neue Professoren berufen, 16 weitere Berufungsverfahren laufen derzeit noch.
 
Das Weiterbildungsangebot der Hochschule wurde durch Partnerschaften mit der VHS-Balingen, verschiedenen Universitäten, der Telekom und dem internationalen Polizeihochschulnetzwerk CEPOL weiter verstärkt. Parallel wurde das Zertifikatsmodell um das Programm „Technischer Property Manager“ erweitert, langfristig sollen neue Studiengänge entstehen.
 
Auch im Bereich Forschung konnte die Hochschule zulegen: Die Summe der Drittmittel hat sich in den vergangenen vier Jahren fast verdreifacht (2,6 Millionen Euro in 2016). Die Zahl der laufenden Promotionen ist auf 19 gestiegen. Gründe für das gesteigerte Forschungsaufkommen liegen unter anderem in einer Bündelung der Forschungsschwerpunkte an denen fakultätsübergreifend gearbeitet wird.
 
Darüber hinaus wurden zahlreiche Aktionen und Events umgesetzt: Beim Sommerempfang präsentierte sich die Hochschule bunt und weltoffen. Für die Faszination Technik warb sie im Juni beim Tag der Technik. Außerdem holte Sie mit dem DFRWS-EU und dem IMF zwei der wichtigsten Konferenzen im Bereich Digitale Forensik und IT-Sicherheit in Europa in die Region. Hinzu kamen Absolventenfeier, Stipendienvergaben, Sonderveranstaltung, Aktionen und Events für Studierende, Aktionen für Kinder und Jugendliche sowie öffentliche Vorträge. Außerdem gab es Veranstaltungen für Mitarbeiter und Lehrkräfte.