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24.01.2017

18 Studierende vernetzen im Projekt "weConnecTex" die textilen Kompetenzen der Region

 


​Projektgruppe "weConnecTex" mit Professoren und Partnern
 

Screen der interaktiven Landkarte
 

Innovative Ausstellungsstücke: Regenjacke meets Einkaufstasche

Albstadt/Sigmaringen. Am Donnerstag präsentierten 16 Studentinnen und 2 Studenten im sechsten Semester Textil-und Bekleidungstechnologie die von ihnen konzipierte interaktive Landkarte unter dem Projektnamen „weConnecTex“. Mit der interaktiven Karte wollen die Studierenden die textilen Kompetenzen der Regionen Reutlingen, Tübingen, Zollernalb vernetzen und einheitlich darstellen. Sie zeigt Standorte von Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Textil. Mehr als 80 Unternehmen haben sich bereits für die Teilnahme an dem Projekt gemeldet und sind auf der Landkarte verzeichnet. Darüber hinaus präsentierten die Studierenden das Messekonzept zur Präsentation der Karte auf der Techtextil 2017, der Fachmesse für technische Textilien.

Betreut werden die Studierenden von Prof. Manuela Bräuning und Prof. Dr. Ingo Hirsch. Kooperationspartner waren die Standortagentur Tübingen - Reutlingen - Zollernalb GmbH und das Cluster Technische Textilien der IHK Reutlingen. Eine Übersicht der textilen Angebote und Kompetenzen sei bislang nicht vorhanden gewesen. Die Standortagentur bot Interessenten auf Anfrage aber an, nach verschiedenen Kriterien textile Unternehmen oder Fertigungsstätten in der Region zu selektieren. Die zeitaufwendige Recherche soll nun durch die für jeden zugängliche Landkarte ersetzt werden.

„Wir verbinden Textilkompetenz“, erklärte Student Hilar Ladwein zu Beginn der Präsentation das Ziel des Projekts „weConnectTex“. Und das sei gelungen, sagt seine Kommilitonin Miriam Breda, denn die Karte gebe dank der großen Kooperationsbereitschaft der Unternehmen einen guten Überblick über die Textilbranche in der Region. Zielgruppe für die Karte seien dabei alle in der Neckar-Alb-Region ansässigen Unternehmen mit Bezug zur textilen Prozesskette, Ausbildungsstätten oder  Sehenswürdigkeiten der Textil- und Bekleidungsbranche sowie Studierende.
 
Die Karten-Website ist klar strukturiert und besteht aus fünf Reitern in den Kategorien Karte, Fakten, Suche-Biete, Geschichte und Impressum. Die Funktionsweise der Karte wurde dabei möglichst einfach gehalten. Verschiedene Kategorien wie Bildung und Forschung, Maschinenherstellung, Produktentwicklung, Textilerzeugung, Veredlung, Herstellung Fertigware, Vertrieb und Sehenswürdigkeiten können über passende Icons einzeln abgerufen und die Ergebnisse so nach Interesse gefiltert werden. Beispielsweise sind unter dem Icon Doktorhüte die Standorte der Bildungseinrichtungen verzeichnet, der Icon Kamera zeigt die Standorte der textilen Sehenswürdigkeiten. Bei einem Klick auf den jeweiligen Standort erscheint ein Kurzprofil, das unter anderem Logo, Beschreibung, Bilder sowie eine Übersicht über Kontaktdaten und den direkten Link zur jeweiligen Website beinhaltet. Im Reiter Fakten sind dann die wichtigsten Zahlen zusammengefasst und übersichtlich präsentiert. Auf der Suche-Biete-Seite können registrierte Nutzer beispielsweise Stelleangebote oder –gesuche einstellen. Der Reiter Geschichte bietet Hintergrundinformationen zur Geschichte des Projekts.
 
Noch ist die Karte nur als Testlauf auf den Tablets einsehbar, soll bis zur Eröffnung der Techtextil im Mai aber unter www.tex-lab.de online gehen. Auf der Messe kann man die Landkarte am Stand der textilen Studiengänge der Hochschule Albstadt-Sigmaringen testen. Angedacht ist außerdem mittelfristig die Kategorie "Startups" zu ergänzen und die Steuerung per Smartphone-App zu ermöglichen. Der Eintrag auf der Karte ist als kostenfreies Basispacket möglich sowie für einen Betrag von rund 250 Euro pro Jahr als Premiumpacket mit verschiedenen Vorteilen, wie einer auffälligeren Markierung auf der Karte, buchbar.
 
Für die Präsentation der Landkarte auf der TechTextil entwarfen die Studierenden außerdem einen Messestand inkl. Marketingmix mit verschiedenen Give-Aways, einem Messeoutfit, einem Gewinnspiel und verschiedenen Ausstellungsstücken, wie beispielsweise einer Regenjacke, die zur Einkaufstasche umfunktioniert werden kann.
Darüber hinaus entwickelten die Studierenden einen Imagefilm sowie weitere Ansätze zur optimierten Darstellung der textilen Studiengänge beispielsweise in den Sozialen Medien.