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Kompetenzzentrum Master Industrie 4.0

 
Was ist das neue Kompetenzzentrum "Master Industrie 4.0"?
Das Kompetenzzentrum Master Industrie 4.0 stellt ein neues, fachübergreifendes Masterkonzept dar: Studierende der vier Masterstudiengänge Maschinenbau (Rechnerunterstützte Produkterstellung), Systems Engineering (Informatik), Textil- und Bekleidungsmanagement sowie Wirtschaftsingenieurwesen (Produktionsmanagement) können ab dem Wintersemester 2016/2017 im Rahmen ihres Studiums aus einer Palette von Lehrangeboten rund um das Thema „Industrie 4.0“ wählen. Damit kann das reguläre, allgemeinbildende Masterstudium um eine Industrie 4.0-Komponente ergänzt werden. Ziel ist, die Studierenden mit einem interdisziplinären Angebot frühzeitig auf die Anforderungen in einem von Industrie 4.0 geprägten Arbeitsumfeld vorzubereiten und ihnen dadurch optimale berufliche Perspektiven zu eröffnen.
 
Den Grundpfeiler des ergänzenden, interdisziplinären Masterkonzepts bildet eine einführende Ringvorlesung zum Thema Industrie 4.0. Lehrende aller beteiligten Studiengänge halten dabei im Wechsel eine fachbezogene Einführung in die Materie. Des Weiteren stehen Wahlpflichtmodule bzw. Projekte zur Wahl, die von jeweils mindestens zwei Studiengängen konzipiert und durchgeführt werden.

Die Anwendungsgebiete in den einzelnen Studiengängen unterscheiden sich je nach Fachgebiet: Angehende Produktionsmanager mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund experimentieren mit vernetzten Produktionsprozessen an einer hochmodernen Fertigungsanlage, die sich als Experimentierfeld für vielfältige Produktionsszenarien anbietet. Im Maschinenbau entsteht eine intelligente, selbstständig agierende Fertigungszelle (agentenbasiert) mit Bearbeitungszentren und Robotern, die später von einem autonomen Flurförderfahrzeug bedient werden soll. Die Informatik liefert das Know-How, um die einzelnen Prozessabschnitte miteinander zu vernetzen und sicher zu konzipieren. Die Studierenden des Textil- und Bekleidungsmanagements nehmen unter anderem die hochautomatisierte Fertigung von individuellen Produktionen (Losgröße 1) im Rahmen von Serienfertigungen unter die Lupe.
 
Die Masterstudierenden aller vier Studiengänge lernen so im Industrie 4.0-Umfeld zu agieren und dürfen ihr Wissen in Kooperationsprojekten mit der Wirtschaft anwenden. Je nach persönlicher Schwerpunktsetzung können die Studierenden die Industrie 4.0-Komponenten dabei flexibel und individuell miteinander kombinieren.
 
 
Stimmen zum neuen Masterkonzept
 
Prof. Dr. Lutz Sommer, Studiendekan Wirtschaftsingenieurwesen
 

"Industrie 4.0 erfordert Fachkräfte mit einer interdisziplinären Ausbildung, die in der Lage sind, Technik, Wirtschaft und IT sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Aufgrund des Studiums mit Elementen aus Technik, Wirtschaft und IT und in Verbindung mit dem Kompetenzzentrum Industrie 4.0 haben unsere Absolventen eine hervorragende Basis für die Begleitung von Unternehmen auf dem langen Weg der Umsetzung dieser technischen Revolution."

 

​Prof. Dr. Holger Möller, Studiendekan Maschinenbau

"Durch das Kompetenzzentrum lernen unsere Maschinenbaumasterstudierenden bereits bei der Entwicklung von Maschinen, IT- und Vernetzungsaspekte zu berücksichtigen, die für Industrie 4.0-Anwendungen von wesentlicher Bedeutung sind."

 

Prof. Dr. Jutta Buttgereit, Studiendekanin Textil- und Bekleidungsmanagement

"Interdisziplinarität und Vernetzung sind entscheidende Erfolgsfaktoren in der internationalen Textil- und Bekleidungsbranche.

Das Kompetenzzentrum befähigt unsere Masterstudierenden die Zukunft dieser Branche aktiv mitzugestalten, indem Sie lernen, Daten digital zu sammeln und auszuwerten und so die Kunden besser, schneller, ökonomischer, ökologischer und individueller bedienen zu können."

 

Prof. Dr. Otto Kurz, Studiendekan Systems Engineering (Informatik)

"Das “Kompetenzzentrum Master Industrie 4.0“ verknüpft die Kompetenzen aus Informatik, Technik, Wirtschaft und Organisation. “Systems Engineering Industrie 4.0“ vermittelt Wissen zu Prozessen, Komponenten und Daten der digitalen Fabrik und  wie deren Effizienz und die Sicherheit der Hard- und Softwaresysteme überwacht und gewährleistet werden kann.  Für die Unternehmen bedeutet Industrie 4.0 u.a. Nutzung und Stärkung spezifischer und  individueller Wettbewerbsvorteile."

  
 
Industrie 4.0 - Die Industrie der Zukunft​
Durch das World Wide Web getrieben, rücken reale und virtuelle Welt immer weiter zusammen. Automobil, Maschinenbau, Energieversorgung, Finanzdienste, Logistik oder Verwaltung – keine Branche funktioniert heute ohne vernetzte Rechnersysteme. Bislang noch auf einzelne Bereiche beschränkt, werden im nächsten Schritt der sogenannten vierten industriellen Revolution, kurz Industrie 4.0, Prozesse ganzheitlich gestaltet und ganze Branchen digitalisiert und vernetzt.
 
Was genau versteht man unter Industrie 4.0? Das Idealbild der Industrie 4.0 ist eine „Intelligente Fabrik“, in der eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich wird: Produkte, die mit der Produktionsanlage kommunizieren, Produktionsanlagen, die selbstständig Bauteile nachbestellen, Maschinen, die sich eigenständig koordinieren. Über die "intelligente Fabrik" hinaus können Produktions- und Logistikprozesse unternehmensübergreifend vernetzt werden. Industrie 4.0 ist damit weit mehr als eine weitere Optimierungsstufe im Produktionsablauf. Es stellt eine grundlegende Neugestaltung der Industrie- und Arbeitswelt in Aussicht und revolutioniert den uns bekannten Arbeitsmarkt.
Das Bundesministerium für Energie und Wirtschaft (BMWi) sieht darin eine „zentrale gesellschaftliche und politische Gestaltungsaufgabe“. Damit die vierte industrielle Revolution gelingt, müssen jedoch noch einige Herausforderungen gemeistert werden: Fragen zu einheitlichen Normen und Standards, IT-Sicherheit und Datenschutz müssen ebenso diskutiert werden wie die Qualifizierung von Fachkräften, die in einer digitalisierten Wirtschaft erforderlich sind.
 
Für das Gelingen von Industrie 4.0 sind neben fachlichen Qualifikationen aus den Bereichen Informatik, Technik und Wirtschaft vor allem interdisziplinäre Kompetenzen gefragt. Denn wenn Produkte mit Maschinen „kommunizieren“, muss der Produktverantwortliche diese Sprache ebenso beherrschen, wie die IT-Fachkräfte mit den grundlegenden Produkteigenschaften vertraut sein müssen.
 
 
Zu den beteiligten Masterstudiengängen:
 
 

 

 

 
 
 
 
Ihre Ansprechpartner

 
Prof. Dr. Lutz Sommer
Studiendekan Wirtschaftsingenieurwesen
Telefon: 07571 / 732-9531
E-Mail: sommer@hs-albsig.de

​Prof. Dr. Holger Möller
Studiendekan Maschinenbau

Gebäude 206 (MAB), 1. OG, R. 107
Telefon: 07571 / 732-9182
Telefax: 07571 / 732-9169
E-Mail: moeller@hs-albsig.de

Prof. Dr. Jutta Buttgereit
Studiendekanin Textil- und Bekleidungsmanagement

​​Gebäude 205 (Haux), 1. OG, R. 101
Telefon: 07571 / 732-9251
E-Mail: buttgereit@hs-albsig.de

​Prof. Dr. Otto Kurz
Studiendekan Systems Engineering
Gebäude 205 (Haux), 1. OG, R. 100
Telefon: 07571 / 732-9131
E-Mail: kurz@hs-albsig.de

 

​Informationen / Prüfungsordnungen


 
 
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